Shiatsu
… für werdende und frischgebackene Mütter
Eine Schwangerschaft ist eine ganz natürliche Sache und
sollte nicht als Krankheit betrachtet werden. Dennoch
stellt sie eine große Herausforderung sowohl für den
Körper, als auch für den Geist der werdenden Mutter dar.
Sich auf die Geburt vorzubereiten ist wohl Anliegen jeder
schwangeren Frau. Bewusste Ernährung, Übungen und
Entspannung gehören zu so einer Vorbereitung, da sie
das Wohlbefinden und damit den allgemeinen
Gesundheitszustand fördern.
Shiatsu verspricht schwangeren Frauen Erleichterung bei
einer Vielzahl an Beschwerden und vermag die
eigentliche Geburt erheblich zu erleichtern. Die werdende
Mutter lernt sich optimal zu entspannen, wobei die
richtige Atemtechnik, sowohl im Shiatsu, als auch bei der
Geburt eine wichtige Rolle spielt. Darüber hinaus
regeneriert und erholt sich der Körper schneller nach der
Entbindung .
Wann kann Shiatsu eingesetzt
werden?
In der Schwangerschaft:
Empfindlichkeit der Brüste
Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung,
Sodbrennen, Übelkeit
Antriebsschwäche, Müdigkeit (auch durch Anämie)
Ödeme, Schwere Beine und Krämpfe in den Beinen
Steißlage (kombiniert mit Moxibustion)
Bei der Geburt:
Schmerzlinderung (v.a. im Sakralbereich)
Effizientere Wehentätigkeit
Plazentalösungsstörungen
Im Wochenbett:
Milchstau, Mastitis (Brustdrüsenentzündung), Abstillwunsch
Verlängerter Lochialfluß
Depressive Verstimmungen
Miteinbeziehen des Partners
Auch der Vater kann einige Grundtechniken und Druckpunkte einfach erlernen, die er
dann zu Hause in gegebenen Situationen und auch während der Geburt anwenden kann.
Dies wird nicht nur der Mutter gut tun, sondern auch dem Vater helfen, sich auf das neue
Familienmitglied einzustimmen und Kontakt mit ihm aufzunehmen. Außerdem kann er
seine Frau während der Geburt mit der einen oder anderen Methode unterstützen.
Was kann die werdende Mutter selbst tun?
Meditationen und Übungen erlernen, die den Energiefluss in den Meridianen ausgleichen
oder anregen.