Shonishin Japanische Kinderakupunktur
jap. Shoni - Kleinkind    
jap.Shin – Akupunkturnadel
Shonishin ist eine „Akupunkturform“, die im 17. Jahrhundert in Japan speziell für Kinder entwickelt wurde. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass bei dieser Methode mit der Nadel nicht in die Haut gestochen wird, sondern rhythmisch über bestimmte Körperzonen, Meridiane und Akupunkturpunkte gestrichen, leicht gekratzt oder geklopft wird. All diese Techniken werden äußerst sanft ausgeführt, wobei nicht nur die oben genannte Nadel verwendet werden kann, sondern eine Reihe von Werkzeugen, die ihren Ursprung in den früheren Werkzeugen der Akupunkteure haben. Wie wirkt Shonishin? Durch die oben beschriebenen Techniken wird ein allgemeiner Ausgleich des Energiesystems bewirkt, indem sowohl der Stoffwechsel angeregt wird, als auch das Qi, die Lymphe und das Immunsystem. Der Körper ist dadurch im Stande, auf pathogene (krankmachende) Einflüsse entsprechend zu reagieren. Wie findet die Shonishin-Behandlung statt? Nach einem ausführlichen Vorgespräch, wird mit den oben bereits erklärten Techniken eine Ganzkörperbehandlung durchgeführt, wobei je nach Indikation Schwerpunkte auf bestimmte Körperbereiche, Meridiane oder Akupunkturpunkte gesetzt werden. Die Betonung liegt dabei auf der „Ganzkörperbehandlung“, da man mit Shonishin einen Ausgleich im gesamten Energiesystem erzielt. Die reine Behandlungsdauer beträgt beim Neugeborenen ca. 2 Minuten, beim Säugling 5 Minuten und steigert sich beim Erwachsenen auf ca. 15 Minuten. Für wen ist Shonishin gedacht? Grundsätzlich für jeden, der auf sanfte, aber dennoch wirksame Art und Weise, etwas für seine Gesundheit  tun möchte, egal ob Neugeborene, Kinder, Erwachsene oder Senioren. Natürlich können auch eine Vielzahl von Beschwerden durch Shonishin positiv beeinflusst werden.